März 7

Scheidung – Wenn das traute Heim plötzlich zur Streitsache wird

Eine eigene Immobilie krönt für viele verheiratete Paare das Eheglück. Das traute Heim wird gehegt und gepflegt. Das Liebesnest nach den eigenen Vorstellungen ausgebaut und eingerichtet. Ist die Liebe jedoch einmal verflogen und die Ehe scheitert in Folge, sieht man sich unvorbereitet einigen Problemen ausgesetzt. 

In Österreich liegt die Scheidungsrate bei 40,7% (2019, Statistik Austria), aufgrund der letzten Entwicklungen durch COVID-19 Tendenz steigend und bildet so einen der häufigsten Gründe für den Immobilienverkauf. Für viele gilt ein Hausverkauf bei Scheidung als Auftakt für einen Neuanfang.

Eine persönliche Krise mit finanziellen Konsequenzen

Eine Trennung oder Scheidung ist eine sehr emotionale Sache. Um jedoch einen persönlichen Abschluss finden zu können, ist es vor allem wichtig, rechtzeitig einen rechtlichen wie auch finanziellen Schlussstrich zu ziehen. Sind die Eigentumsverhältnisse nicht geklärt, kann das Eigenheim schnell zum Zankapfel werden. 

Eheleute stehen oft vor der alles entscheidenden Frage, was mit der Immobilie grundsätzlich passieren soll? Insbesondere, wenn der eine Partner noch emotional an der Immobilie hängt und diese keinesfalls veräußern, der andere jedoch einen Schlussstrich unter Heim und Ehe ziehen will. Hier gilt es schnellstmöglich, eine Einigung herbeizuführen und damit einhergehende, finanzielle Konsequenzen auszuloten.

Die Gretchenfrage: Haus verkaufen oder behalten?

Bei einer Scheidung mit Wohneigentum gibt es im Grunde mehrere Möglichkeiten, die man anstreben kann: 

  • Realteilung: Teilung des Hauses in zwei neue Wohneinheiten
  • Verkauf
  • Vermietung
  • Auszahlen des Ehepartners
  • Übertragung auf die Kinder 
  • Versteigerung, wenn sich die Parteien nicht einig werden können

Welche Möglichkeit im Falle einer Scheidung allerdings die beste ist, obliegt allein dem Ehepaar. 

Einen maßgeblichen Einfluss darauf, ob ein Hausverkauf bei Scheidung die beste Lösung darstellt, haben wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Durch veränderte, finanzielle Gegebenheiten reduzieren sich oft die Entscheidungsspielräume und häufig ist ein Immobilienverkauf unausweichlich. 

Die häufigsten Ursachen für einen Hausverkauf wegen Trennung:

  • Finanzielle Gründe (laufende Kredite, doppelte Haushaltsführung,…)
  • Fehlender Wunsch nach Realteilung der Immobilie
  • Veränderte Lebensumstände (Ortswechsel, weniger Platzbedarf, …)

Schnelle Hilfe durch eine neutrale, unabhängige Beratung und Begutachtung

Um sich im Falle einer Trennung richtig zu entscheiden, Zeit und vor allem Nerven zu sparen, ist es empfehlenswert, während des Findungsprozesses – idealerweise schon im Trennungsjahr – einen neutralen, unabhängigen Immobilienexperten und Gutachter an seiner Seite zu haben. 

Er fungiert, gerade wenn Uneinigkeiten vorherrschen, als Vermittler zwischen den beiden Eheleuten, lotet alle Möglichkeiten objektiv aus und ermittelt den Verkehrswert der Immobilie.

Der Verkehrswert dient dazu, um abschätzen zu können, ob eine Auszahlung mit dem vorhandenen Eigenkapital überhaupt möglich ist oder ob ein Hausverkauf die bessere Alternative darstellt. Bei Letzterem wird mit dem Verkehrswertgutachten sichergestellt, dass im Falle eines Verkaufs die Immobilie nicht weit unter ihrem eigentlichen Wert liegt.

Unser Tipp

Für eine neutrale, kostenlose Beratung zum Hausverkauf bei Scheidung stehen Ihnen unsere unabhängigen, zertifizierten Hausberater jederzeit gerne zur Verfügung. Wir unterstützen nicht nur bei der Entscheidungsfindung und bei der professionellen Bewertung der Immobilie, sondern kümmern uns auch um alle Behördengänge und die rechtliche Abwicklung rund um den Verkauf – damit Sie sich voll und ganz auf Ihren privaten Neuanfang konzentrieren können. Vereinbaren Sie noch heute einen unverbindlichen Beratungstermin  mit uns!


Tags


Das könnte Sie auch interessieren...

Zweifamilienhaus

Zweifamilienhaus